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Unsere Lupine


Die Lupine gehört zur Familie der Hülsenfrüchte genauso wie Erbsen und Bohnen. Sie ist mit einem Eiweißgehalt von bis zu 40% eine richtige Proteinbombe und dazu eine regionale alternative zu Soja. Lupinen sind jedoch keine Erfindung der Neuzeit. Bereits im alten Ägypten wurde die Lupine als Nahrungsmittel verwendet. Damals mussten die Lupinen jedoch vor dem Verzehr gewässert werden, da ihre Bitterstoffe für den Menschen giftig sind. 

Seit einigen Jahren werden verstärkt Lupinensorten mit einem geringen Alkaloidgehalt gezüchtet, welche für den Menschen unbedenklich sind.

So können wir die Lupine als Nahrungsmittel verwenden und unseren Kaffee mit gutem Gewissen genießen.


Lupinen nach der Ernte
Lupinenpflanze mit Knöllchenbakterien

Neben der Verwendung als Nahrungsmittel spielt die Lupine auch in der Landwirtschaft eine entscheidende Rolle. Durch ihre lange Pfahlwurzel dringt die Lupine bis zu 2 Meter tief in den Boden ein. Sie kommt so an Nährstoffe und Wasser in tieferen Bodenschichten und lockert diese durch ihre Wurzel auf. Zudem befinden sich an ihren Wurzeln sogenannte Knöllchenbakterien, welche Stickstoff im Boden binden und diesen nachfolgenden Pflanzen als Dünger zur Verfügung stellen. Daher wird die Lupine auch gerne als Zwischenfrucht angebaut, um den Stickstoffgehalt im Boden zu verbessern.